Nachtwächter-Briefmarke

Nachtwächter-Briefmarke des Geschichtsvereins

Anläßlich der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Manfred Kurz am 21. Februar 2013 hat der Geschichtsverein Bietigheim-Bissingen ihm zu Ehren eine 58-Cent-Briefmarke herausgegeben.



Bilderbibel von Conrad Rotenburger

Biblischen Summarien von Conrad Rotenburger

Die Biblischen Summarien von Conrad Rotenburger erstmals vollständig reproduziert und vom Geschichtsverein Bietigheim-Bissingen herausgegeben

Die nun vorliegende detailgetreue Reproduktion lässt dieses einzigartige Kunstwerk aus der lutherischen Orthodoxie erneut aufleben. Das Original mit 1444 Radierungen stammt aus dem Jahr 1630. Damit wird Conrad Rotenburger als bedeutender Künstler und tief religiöser Mensch ausführlich gewürdigt.

Als Bilderbibel angelegt, umfassen die „Biblischen Summarien” 91 Blätter mit jeweils 16 Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, die mit Zweizeilern, unter dem Bild angeordnet, erläutert werden. Besonders reizvoll wird die Auseinandersetzung mit den Bildern, in denen der Künstler, unterstützt von seinem Gehilfen Jacob Custos, die biblische Geschichte mit der Bildsprache des 17. Jahrhunderts erzählt. Dabei werden reizvolle Blicke auf die zeitgenössischen Inneneinrichtungen und die damalige Mode ermöglicht.

Die Biblischen Summarien entstanden während des Dreißigjährigen Krieges. Weitere bedeutende Objekte aus der Schaffenszeit Conrad Rotenburgers sind das aus dem Jahr 1611 stammende Epitaph in der Besigheimer Stadtkirche und die zwischen 1614 und 1618 entstandenen Wandmalereien in der Vaihinger Stadtkirche. Leider wurde dieses Vaihinger Werk 1618 ein Opfer der Flammen.

Conrad Rotenburger, 1579 geboren, war ein talentierter Maler und Radierer. Im Jahr 1612 ist Rotenburger in Bietigheim erstmals urkundlich erwähnt worden. 1616 wurde er als hoch geachteter Bürger in den Rat der Stadt berufen und ihm ist das wichtige städtische Amt des „Feldmessers” übertragen worden, das im heutigen Sinne mit der Tätigkeit eines Geometers vergleichbar ist und auch zeichnerische Fähigkeiten erforderte. Im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit verfasste er eine bis heute erhalten gebliebene „Feldmesserchronik”, in der er beispielsweise Grenzstreitigkeiten und andere außergewöhnliche Ereignisse festhielt. Conrad Rotenburger starb 1633.

Diese sehr seltene und in wenigen Exemplaren erhalten gebliebene Originalausgabe Conrad Rotenburgers ist nun vollständig reproduziert und vom Geschichtsverein Bietigheim-Bissingen herausgegeben worden. Das Buch erschien am 7. Oktober 2011 anlässlich der Sonderausstellung 380 Jahre „BIBLISCHE SUMMARIEN” im Stadtmuseum Hornmoldhaus Bietigheim-Bissingen und ist im Stadtmuseum Hornmoldhaus, in der Stadtinformation und im Stadtarchiv sowie über den Buchhandel zum Preis von 26,80 € erhältlich. Bestellungen sind auch direkt beim Geschichtsverein per eMail möglich: kassier@geschichtsverein-bietigheim-bissingen.de.

Mitglieder des Geschichtsvereins bekamen den Bildband als Jahresgabe 2011.


Zwischen Römerburg und Ulrichsbuckel

Zwischen Römberburg und Ulrichsbuckel

Zum Abschluss seines silbernen Jubiliäumsjahres hat der Geschichtsverein einen historischen Bildband herausgebracht: "Zwischen Römerburg und Ulrichsbuckel. Menschen und Häuser in Bietigheim 1900 - 2000".

Eine Arbeitsgruppe um Gerhard Müller, Michael Schirpf und Sonja Eisele sowie weiteren Vereinsmitgliedern hat in langer Arbeit historische Bietigheimer Ansichten aus dem Stadtarchiv und privater Hand zusammengetragen und dazu kommentierende Beiträge verfasst.

Der im Geigerverlag Horb erschienene Band umfasst 300 Seiten mit 350 historischen Abbildungen und ist für 26,80 € im Buchhandel, in der Stadtinfo, im Hornmoldhaus und im Stadtarchiv erhältlich.

Mitglieder des Geschichtsvereins bekamen den Bildband als Jahresgabe 2009.